Samstag, 24. Oktober 2009

Endlich Wochenende :-)

Am Montag begann die Vorlesungszeit wieder. Die erste Woche ist immer am anstrengendsten. Daher war ich wenig zu Hause, konnte selber nicht posten und auch nicht eure schönen Beiträge lesen. Das muss jetzt erstmal nachgeholt werden. Es ist Wochenende!!! Und es dauert Dank Zeitumstellung sogar eine Stunde länger.

Dieses kleine Herz habe ich vor einer Woche genähnt. Bin aber eben erst dazu gekommen, es zu fotografieren und euch zu präsentieren.


Während der ganzen Bahnfahrten kam dieses Buch zum Einsatz. Es unterhält von der ersten bis zur letzten Seite, wobei aber das Ende von Anfang an klar ist. Der Weg der beiden Protagonisten zueinander ist aber sehr unterhaltsam beschrieben. Besonders bei dem nasskalten Wetter draußen erfreut Frau sich an der Geschichte.


Während einer dieser Fahrten hielten wir an einem Bahnhof, ab dem die Strecke nur noch eingleisig ist. Draußen nieselte es und ich war dann doch ganz froh im warmen Waggon zu sitzen.
Durchsage: "Die Weiterfahrt verzögert sich aufgrund von jahreszeitlichen "schlüpfrigen" Gleisen noch um einige Minuten. Wir müssen auf den Gegenzug warten."
Der Ausdruck des Lokführers sorgte für einen kleinen Heiterkeitsausbruch unter den Passagieren. An die nassen Gleise und die daraus resultierenden Verspätungen habe ich mich ja schon gewöhnt, aber was danach kam, war dann auch neu für mich.
Zwei Minuten später:
Durchsage am Bahnsteig: "Der am Gleis wartende Zug fährt nun doch nicht weiter. Bitte steigen Sie alle aus!" Alle schauen sich an: "Sind wir jetzt damit gemeint?" Mittlerweile regnet es draußen stärker. Keiner will aussteigen. Aber da keine andere Bahn zu sehen ist, sind wir dann wohl doch gemeint. Alle steigen aus. Auf der Anzeige steht auch tatsächlich "Nicht einsteigen". Es ist kalt und regnet. Man wartet auf weitere Durchsagen, wie es weiter geht und betrachtet die Anzeigentafel...

Wieder zwei Minuten später. Auf der Anzeige wird wieder die ursprüngliche Zielhaltestelle angezeigt. Erste Menschen steigen wieder ein. Dann auch die Durchsage: "Der Zug fährt dann doch weiter. Bitte einsteigen." Alle steigen durchnässt wieder ein, schütteln den Kopf.
Der HVV hat sich wie immer für die Unanehmlichkeiten per Durchsage entschuldigt.

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